Klettern und Bergsteigen in Rumänien

Wer sich zum ersten Mal an den Kletterfelsen wagt, der sollte in einer sehr leichten, am besten schon bekannten und markierten Route beginnen. Dort ist es leichter möglich, sich auf das richtige Besteigen und die Verwendung des Kletterseils zu konzentrieren. Zu empfehlen ist beim ersten Aufstieg außerdem ein erfahrener Bergführer, der nicht nur den Berg und die Witterung kennt, sondern wenn nötig auch lokale Unterstützung leisten kann. Wer mit Kindern übt, der kann sich zusätzlich zum normalen Fels noch im Klettergarten von der Bergwacht sichern lassen, so lässt sich die nahegelegene Unterkunft am Berg und die Verpflegung erst einmal ohne das tägliche Pensum üben.
Außerdem gehört zum ökologisch verträglichen Klettern das nötige Wissen um den Schutz der Natur und der Landschaft und um die Ausblicke, die dem Bergwanderer nach dem Erklimmen des Gipfels gewährt werden. Auch beim Bergsteigen mit oder ohne Steigeisen sind einige markierte Klettersteige und Wanderpfade zu beachten. Der Kletterer überprüft, ob der alpine Bergsportler den Klettergurt korrekt angelegt hat, ob die Felswand für Freeclimbing geeignet ist, ob ausreichend Kletterrouten im Berg vorhanden sind, ob die Witterung den Aufstieg erlaubt und ob die Übernachtung am Ende der Bergtour gesichert ist. Klettersteige sind für das Klettern und Bergwandern in Rumänien der neue Weg im Bergsport, sie lassen auch Wanderer, mit der geeigneten Ausrüstung und unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, an der Felswand klettern. Diese mehr oder weniger befestigten Bergpfade sind mit Drahtseilen und Eisenankern gesicherte Wege im Felsbereich. Die Schwierigkeitsskala reicht hier von leicht bis extrem schwierig.
Je nach dem, ob eine Kletterroute anspruchsvoll ist oder nicht, kann sie in verschiedene Schwierigkeitsgrade eingeteilt werden. im Allgemeinen orientiert sich der Grat der Route an den schwierigen Stellen der Wege. Die Kletterpfade werden im normalen Fall nicht von den landschaftlichen Vorlieben der ortskundigen Kletterführer beeinflusst, sondern sie sollten eine möglichst gefahrlose Begehung auch im freihändigen Klettern ermöglichen. Da dies häufig schwer erkennbar ist, kommt es vor allem bei hohen Bergen und steilen oder gar überhängenden Felswänden immer wieder zu schnellen Abstiegen. In den verschiedenen Ländern Osteuropas und in den Klettergebieten in den Karpaten werden dabei unterschiedliche Schwierigkeitsgrade beobachtet. In Rumänien hat sich weitgehend der Urlaub im Naturpark durchgesetzt, in Siebenbürgen wird weiterhin die sächsische Kirchenburg besucht.
Daneben gibt es noch die transsilvanischen Abenteuer: Beim Alpinklettern müssen in der Regel hohe Felswände oder Klippen überwunden werden, die der Kletterer je nach der Zugänglichkeit und dem Ausmaß der Wand allen oder in der Gruppe bewältigen kann. Beides erfordert eine sorgfältige Routenplanung und eine geeignete Routenwahl sowie Kenntnisse im Abseilen und den Techniken der Besteigung der nackten Felsen im Sommer wie im Winter. Auch wenn das alpine Klettern nicht dem Freiklettern zugerdnet werden kann, trifft der Kletterer immer wieder auf nicht kletterbare Wege und bringt dadurch die Seilschaft an den Rand des Überhangs. Durch die gestiegenen Ansprüche an die Markierung der Routen und die Sicherung insgesamt ist das Sportklettern mittlerweile zu einem alpinen Bergsport geworden.
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